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Was bei der Einführung von Automatisierung meistens schiefgeht
30. September 20261 Min. LesezeitAhmet Akay
KI & Automatisierung

Was bei der Einführung von Automatisierung meistens schiefgeht

Die Idee, wiederkehrende Aufgaben zu automatisieren, überzeugt fast jeden Betrieb sofort. Trotzdem scheitern viele Versuche — nicht an der Technik, sondern daran, wie sie eingeführt wird.

Fehler 1: Alles auf einmal

Der häufigste Fehler: gleich das ganze Unternehmen umstellen wollen. Das überfordert alle Beteiligten, dauert zu lange, und bis ein sichtbares Ergebnis da ist, ist die Geduld aufgebraucht. Ein einziger Prozess, der von Anfang bis Ende sauber läuft, überzeugt mehr als zehn halbfertige.

Fehler 2: Niemand nutzt es, weil es extra Arbeit macht

Automatisierung, die eine zusätzliche App oder ein zusätzliches System verlangt, wird meistens nach wenigen Wochen ignoriert — nicht aus Bequemlichkeit, sondern weil der Tag schon voll ist. Was funktioniert, läuft im Hintergrund dessen, was ohnehin schon genutzt wird, nicht daneben.

Fehler 3: Kein Verantwortlicher

Ein System, das niemand pflegt, verschlechtert sich mit der Zeit — Ausnahmen werden nicht eingepflegt, Fehler nicht gemeldet. Ohne jemanden, der das im Blick behält, wird aus einer guten Automatisierung nach einem Jahr wieder Handarbeit, nur mit einem zusätzlichen Tool.

Was stattdessen funktioniert

Klein anfangen, dort wo der Schmerz am größten ist. Einbauen, nicht daneben stellen. Und jemanden — intern oder extern — der dafür sorgt, dass es auch in sechs Monaten noch so läuft wie am ersten Tag.

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