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Die unsichtbaren Kosten eines Betriebs ohne klare Zuständigkeiten
02. Oktober 20261 Min. LesezeitAhmet Akay
Organisation

Die unsichtbaren Kosten eines Betriebs ohne klare Zuständigkeiten

In kleinen Betrieben wachsen Zuständigkeiten oft historisch. Irgendwann hat jemand eine Aufgabe übernommen, weil gerade Zeit war — und seitdem gilt das stillschweigend als geklärt. Bis derjenige krank ist, im Urlaub, oder den Betrieb verlässt. Dann fällt auf: Niemand sonst wusste, dass diese Aufgabe überhaupt existierte.

Warum das so häufig passiert

Zuständigkeiten werden selten bewusst verteilt, solange alles läuft. Erst wenn etwas liegen bleibt, wird sichtbar, dass es nie wirklich festgelegt war, wer es macht — nur, dass es irgendwie immer gemacht wurde.

Was es kostet

Nicht nur den einen Ausfalltag. Es kostet die Zeit, die es braucht, bis jemand anderes merkt, dass eine Aufgabe liegen bleibt — oft erst, wenn ein Kunde sich meldet oder eine Frist verstreicht. Und es kostet Vertrauen im Team, wenn klar wird, dass niemand den Überblick hatte.

Was dagegen hilft

Nicht ein dickes Organigramm, das niemand liest. Sondern dieselbe einfache Regel wie bei Anfragen und Angeboten: Jede wiederkehrende Aufgabe braucht einen klaren Namen daneben — nicht, wer es "meistens" macht, sondern wer es verantwortet, wenn es mal nicht läuft. Das muss nirgendwo aufwendig dokumentiert werden. Es reicht, dass es an einer Stelle steht, die jeder findet, nicht nur im Kopf einer Person.

Mittelstand

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